Raumberater Bruchsal

Begriff Definition
Nylon
Nylon ist der umgangssprachliche Begriff für die chemische Faser Polyamid. Der Begriff wurde 1938 als Markenbegriff eingeführt, um den Verkauf von Strümpfen, die aus der neuen Kunstfaser bestanden, zu fördern. Nylon war die erste Kunstfaser überhaupt, die nur auf der Basis von Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff hergestellt wurde. Der Vorteil des Materials ist seine extreme Dehnbarkeit, mit der es Objekte enge umschließen kann. Durch die variablen Farbschattierungen lässt sich so eine optische Formung erreichen. Zudem ist Nylon sehr reißfest.
Schaumstoffe
Schaumstoffe werden künstlich hergestellt. Es sind grundsätzlich Stoffe mit zelliger Struktur und niedriger Dichte. Zum Schäumen eignen sich so gut wie alle Kunststoffe. Schaumstoffe kann man zusammendrücken, also durch Druck ihr Volumen deutlich verkleinern.
Acylmöbel

Möbel aus Acryl bestehen aus dem synthetischen thermoplastischen Kunststoff Polymethylmethacrylat (PMMA), umgangssprachlich auch als Plexiglas oder Acrylglas bekannt.

Andere Stoffe der Acryl-Gruppe werden auch als Harze, Lacke oder Farben eingesetzt. PMMA hat den Vorteil, dass es nach dem Schmelzfluss fest härtet und in jede erdenkbare Form gegossen werden kann. Dazu ist es geruchsneutral, witterungsbeständig und leicht färbbar.

Acryl als Material für Möbel

Möbel aus Acryl eignen sich besonders für ausgefallene Formgebungen, da die Teile aus einer Platte sehr sauber mit Laser geschnitten und dann warmverformt werden können. Acrylmöbel sind äußerst wetterbeständig (auch bei direkter Sonneneinstrahlung) und tolerieren Säuren und Basen in mittlerer Konzentration. Auch Benzin und Öl können dem Acrylmöbel in der Regel nichts anhaben.

Acrylmöbel entfalten dann besondere Wirkung, wenn das Möbel mit entsprechender Beleuchtung eingesetzt wird. Acrylglas leitet das Licht entlang der Plattenebene weiter, so dass die Kanten der Acrylglasplatten einen eigenen Leuchteffekt erzeugen. Auf diese Weise können Möbel von hohem Gebrauchswert und origineller dekorativer Wirkung hergestellt werden.

Allerdings gibt es doch Nachteile bei Acrylmöbel. Insbesondere bei transparenten Acrylmöbeln bilden sich mit der Zeit an Belastungsstellen kleine Risse. Diese schmälern den Eindruck von Glas und septischer Nüchternheit sehr schnell. Darüber hinaus sind Acrylmöbel Staubfänger: Oberflächen bei Acrylgläsern und Kunststoffen laden sich durch Reibung, Wärme oder Lichteinfall elektrostatisch auf und werden dadurch staub- und schmutzanziehend.

Reinigungsempfehlung für Acrylmöbel

Verwenden Sie zur Reinigung spezielle Poliermittel, antistatische Reinigungsmittel (Antistatika) und unbedingt Antistatik-Wischtücher aus 100% Baumwolle. Auf keinem Fall sollten Sie Zellstoffe – wie Küchenrollenpapier – zum Wischen verwenden, da Zellstoffe die Oberfläche zerkratzen.

Alcantara
Alcantra oder Alcantara Leder ist kein echtes Leder. Es handelt sich bei dem Material um einen Mikrofaserstoff, welcher aus Polyester hergestellt wird. Das Stoffgemisch wurde in Japan entwickelt und wird seit 1970 exklusiv in Italien hergestellt. Alcantra hat nicht nur die optische Anmutung, sondern erinnert auch beim Anfassen an Veloursleder, weshalb sich der Begriff Alcantara Leder auch hartnäckig hält. Der Stoff wird vor allem in der Textilindustrie verwendet, z.B. im Wohnbereich für Teppiche, in der Ausstattung von Automobilen für Sitzbezüge.
Allergikerfasern
Als Allergikerfasern werden spezielle Fasern bezeichnet, die ohne Zugabe von Allergie auslösenden Farbstoffen oder Bindemitteln hergestellt werden. Sie dienen dazu, entsprechend gesundheitlich gefährdete Menschen vor Allergiker-Reaktionen zu schützen. Diese werden meist durch die chemischen Bestandteile synthetischer Fasern ausgelöst. Aber auch Naturfasern wie zum Beispiel Baumwolle können Allergien auslösen. Produkte für Allergiker sind entsprechend ausgewiesen. Allergikerfasern werden aber auch zum Beispiel in Matratzen verarbeitet, um eine zu hohe Belastung durch Hausstaubmilben zu verhindern. Allergikerfasern sind auf Grund ihrer Reinheit meist sehr dünn.
Baumwolle

Die Baumwolle (engl. "Cotton", abgeleitet von arabisch "Katon") wird nicht nur für Kleidung, sondern auch für viele Wohnaccessoires verwendet. Tischwäsche und Bettwäsche, Handtücher und auch Sofabezüge werden oft aus Baumwolle hergestellt.

Baumwollpflanzen wachsen vor allem in den Tropen und Subtropen. Wenn die Baumwollfrucht aufspringt und die typischen Samen-Härchen sichtbar werden ist sie reif zur Ernte. Je länger diese Haare sind, desto hochwertiger ist die Baumwolle. Zu den Besten gehören die Baumwollarten Mako, Menufi, Karnak uns Sea Island. Diese werden von Hand geerntet. So wird sichergestellt, dass nur reife Baumwollfrüchte verarbeitet werden.

Gute Baumwollstoffe sind…

  • hitzebeständig
  • Baumwolle kann sehr heiß gewaschen werden, was vor allem aus Hygienegründen wichtig ist. Außerdem kann man den Stoff problemlos bügeln.
  • reißfest und strapazierfähig. Baumwolle ist reißfest und langlebig. Vor allem im nassen Zustand ist Baumwolle besonders strapazierbar. Deshalb kann man Baumwolle oft waschen ohne dass der Stoff darunter leidet.
  • scheuerfestig Stoffe aus Baumwolle bleiben auch bei Reibung stark. Bei Sofabezügen dauert es daher lange bis Abnutzungserscheinungen auftreten. Außerdem können hartnäckige Flecken mit einem groben Lappen oder einer Bürste bearbeitet werden, ohne dass der Stoff darunter leidet.
  • saugfähig und luftdurchlässig Baumwolle kann das Vierfache des Eigengewichtes aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Dabei ist Baumwollstoff auch sehr luftdurchlässig. Das bedeutet, dass sich bei Hautkontakt weniger Schweiß auf der Oberfläche Bildet als bei Polyester oder Lederbezügen. Die Saugfähigkeit von Baumwolle ist auch besonders wichtig bei Handtüchern und Bademänteln. Frottee gilt als die saugfähigste Variante.

Alternativen zur Baumwolle

Im Bereich der Wohnaccessoires gibt es trotz der vielen Vorteile von Baumwolle natürlich auch Alternativen. Eine Tischdecke aus Polyester ist beispielsweise abweisender als Baumwolle. Wenn etwas verschüttet wurde lässt sie sich oft einfach mit einem Lappen abputzen. Außerdem trocknen Polyesterstoffe schneller als Baumwolle, sie kommen nach dem Schleudern schon fast trocken aus der Waschmaschine. Dafür kann Polyester nicht so heiß gewaschen und auch nicht gebügelt werden.

Ein weiterer natürlicher Stoff, der vor allem für Bettwäsche verwendet wird, ist Leinen. Dieser Stoff wird aus Flachs gewebt und ist unschlagbar langlebig. Ein Gemisch aus Leinen und Baumwolle nennt man Halbleinen. Dieses Mischgewebe ist langlebig wie Leinen und geschmeidig wie Baumwolle.

Wie eingangs bereits erwähnt wird besonders hochwertige Baumwolle per Hand geerntet. Die Bauern und Erntehelfer pflücken dann nur die reifen Baumwollfrüchte mit langen Härchen. Erfolgt die Ernte mechanisch, geraten auch unreife Früchte und kleine Stöckchen in die Verarbeitung. Das führt zu einem Qualitätsunterschied, den wir nicht sehen können und dennoch alle kennen. Minderwertige Stoffe sehen teilweise schon nach dem ersten Waschen mitgenommen und ausgeleiert aus. Deshalb lohnt es sich vor allem bei Artikeln die lange halten sollen (z.B. Bettwäsche) etwas mehr Geld auszugeben. Bei Saisonartikeln die nicht oft genutzt und gewaschen werden (z.B. Weihnachtsdekoration) kann auch eine weniger hohe Qualität den Ansprüchen genügen.

Für Kinderbettwäsche wäre Bio-Baumwolle zu empfehlen. Dort ist beim Anbau der Einsatz von chemischen Pestiziden und Düngemitteln verboten. Die Verwendung von Genverändertem Saatgut ist beim Bio-Anbau ebenfalls nicht erlaubt. Wenn die Pflanze reif zur Ernte ist werden die Baumwollfasern per Hand geerntet. Es gibt auch Hersteller wie z.B. ferm LIVING, die ausschließlich Bio-Baumwolle benutzen.

Chrom
Chrom kommt in der Herstellung von Möbeln und Wohnaccessoires in Form von Legierungen zum Einsatz. Verchromte Metalle glänzen nicht nur besonders schön, sie sind auch sehr robust und zerkratzen nicht. Die Kombination aus kühlem Chrom und klassischen Materialen wie Leder oder Baumwolle ergibt eine elegante, stilvoll-moderne Mischung. Eigenschaften von Chrom Hart und Kratzfest Verchromte Möbel wie Stühle oder Lampen erwecken sehr lange den Anschein, als wären sie ganz neu. Das liegt daran, dass Chrom ein besonders hartes Material ist, das nicht so schnell zerkratzt oder von anderen Gebrauchsspuren überzogen wird. Aus diesem Grund bleibt Chrom besonders lange sehr ansehnlich. Außerdem bietet die Legierung Schutz vor Korrosion. Das bedeutet, das beschichtete Metall ist durch den Chrom vor Rost geschützt. Für den Außenbereich ist Chrom allerdings trotzdem nicht geeignet. Edle Optik Besonders beliebt ist Chrom in der Autotuning-Szene. Verchromte Felgen sind das Nonplusultra bei den Auto-Accessoires. Doch auch im Haus oder in der Wohnung macht das glänzende Edelmaterial einen guten Eindruck. Ledersessel mit verchromten Standfüßen oder Glastische mit Chromgestell sind sehr beliebt. Auch für Lampen wird die Legierung oft verwendet; in dem Fall bekommt das glänzende Chrom sogar sein eigenes Spotlight. Wird Chrom mit Stoffen oder Leder kombiniert, entsteht eine schöne Verbindung aus klassischem und modernem Stil. Die kühle, sterile Optik des reinen Chroms geht in Verbindung mit den klassischen, warmen Materialien verloren, wodurch der edle und zeitgemäße Look entsteht. Neben dem beschriebenen Hochglanz-Chrom gibt es noch Schwarzchrom sowie Mattchrom und Nickel. Letztere werden bei der Herstellung gebürstet und verlieren dadurch ihren metallischen Glanz. Sie haben eine aufgeraute Oberfläche und erhalten dadurch einen matten, weichen Schimmer. Pflege Damit die glänzende Oberfläche von Hochglanz-Chrom und Schwarzchrom möglichst lange so schön strahlt wie am Anfang, ist es wichtig die richtige Pflege anzuwenden. Wenn man sich nicht darum kümmert, wird Chrom nämlich mit der Zeit von allein matt. Ab und zu ist die Verwendung von speziellen Metallpflegemitteln sicher nicht verkehrt. Für die regelmäßige Reinigung ist aber auch herkömmlicher Essig sehr gut geeignet: Poliere die Oberfläche einfach mit einem weichen Tuch und etwas Essig, wische mit einem trockenen Lappen nach und schon ist die Reinigung fertig; so einfach pflegt man Möbel und Accessoires aus Chrom. Matte Oberflächen wurden bei der Herstellung aufgeraut. Das macht die Chromschicht angreifbar für Flüssigkeiten und Säure. Mattchrom und Nickel solltest du deshalb stets möglichst schnell trockenreiben, wenn Flüssigkeiten an die Oberfläche gelangen. Dasselbe gilt auch für die Reinigung.
Echtholz
Als Echtholz wird natürlich gewachsenes Holz bezeichnet, das im Gegensatz zu künstlich gefertigtem Holz aus Spanelementen auch über eine natürliche Maserung verfügt. Kunstholz erhält sein entsprechendes Aussehen nur über das Auftragen von Dekorfolien, die eine natürliche Maserung imitieren. In der Anwendung ist Echtholz widerstandsfähiger als künstliches Holz. Parkett wird zum Beispiel aus Echtholz, zumindest aber mit Echtholz-Oberfläche gefertigt, wohingegen Laminat aus künstlich gefertigtem Holz besteht. Echtholz ist natürlich teurer als sein künstlicher Gegenpart, aber auch länger haltbar.
Echtleder
Als Echtleder wird Leder bezeichnet, das aus gegerbten Tierhäuten hergestellt wird. Das Gegenteil ist das Kunstleder, welches aus kunststoffbeschichtetem Textilgewebe oder Vlies besteht. Der Unterschied offenbart sich zuweilen nicht in der Optik, wohl aber in der haptischen Wahrnehmung und im Geruch. Durch die aufwändige Bearbeitung der Tierhaut, die durch Gerben haltbar gemacht wird, ist Echtleder erheblich teurer als Kunstleder. Dazu kommt der Aufwand, wenn spezielle Hautschichten für die Lederproduktion zugrunde liegen sollen, oder die limitierte Verfügung bei bestimmten Tierarten wie z.B. Krokodilleder.
Filz

Viele von euch denken vermutlich nicht an Filz, wenn es um Möbel-Materialien und Wohnaccessoires geht. Dabei hat fast jeder mehrere Möbelstücke zuhause, die Filz enthalten. Oft zwar nur als Filzgleiter, aber der umweltfreundliche Stoff kann einiges mehr und eignet sich bestens als Hauptmaterial. Filzgleiter sind übrigens die weichen, runden Elemente, die unter Stuhlbeinen und Sofafüßen kleben, um Böden vor dem Zerkratzen zu schützen.

Eigenschaften von Filz

  • Umweltfreundlich Filz aus 100% Schafswolle ist nicht nur ein reines Naturprodukt, es ist auch biologisch abbaubar. Nicht immer ist das Ausgangsmaterial reine Wolle, aber auch Baumwolle ist ein natürlicher Stoff. Seit ein paar Jahren ist eine rein synthetische Form des Filzes sehr gefragt: der PET-Filz. Diese Sorte besteht aus recycelten PET-Flaschen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, denn dadurch wurde bereits mehreren Milliarden Plastikflaschen der Weg zu Müllhalden und Verbrennungsanlagen erspart.
  • Materialschonend
  • Idealer Teppich Filz dämpft nicht nur Schwingungen, es nimmt auch Schall auf. Das sorgt für weniger Lärm beim Herumlaufen, was vor allem in hellhörigen Wohnungen praktisch ist. Das Material speichert außerdem Wärme und ist kuschelweich. Ein Filzteppich eignet sich also auch ideal als Spielteppich für Kinder.
  • Nicht entflammbar Der weiche Stoff ist nicht entflammbar und verkohlt lediglich bei sehr hohen Temperaturen. Deshalb kann Filz auch als Tischläufer oder Untersetzer eingesetzt werden, auf die du beruhigt Töpfe und Pfannen stellen kannst.
  • Je nachdem wie das Material verarbeitet wurde, können verschiedene Eigenschaften variieren. Reine Schafswolle ist zum Beispiel sehr saugfähig. Das Material kann das Vielfache seines Eigengewichtes an Flüssigkeit aufnehmen und gibt sie mit der Zeit wieder ab. Das Naturprodukt ist damit sehr atmungsaktiv. Manche Industrie-Filze sind dagegen fast komplett wasserabweisend, weil Klebstoffe und chemische Substanzen verwendet werden. Die Qualität ist außerdem nicht nur abhängig vom Hauptmaterial, sondern auch von deren Verarbeitung. Teilweise kann es vorkommen, dass andersfarbige Fasern oder Stroh mitverarbeitet werden. Die grundsätzlichen Eigenschaften werden davon aber nicht beeinträchtigt.

Keramik
Als Keramik werden Stoffe wie Porzellan oder Steingut bezeichnet, die durch das Brennen von geeigneten Erden eine bestimmte Verarbeitungsform, Farbe, Oberfläche und vor allen Dingen feuerfeste Funktion annehmen. Die Haupteinsatzgebiete sind die Sanitärkeramik (z.B. Waschbecken), Ofenkeramik (z.B. Verkleidungen an Kachelöfen), Baukeramik (z.B. Dachziegel oder Fliesen) sowie die Gefäßkeramik. Bereits vor über 30.000 Jahren wurde Keramik-Produkte hergestellt, und schon die Römer wussten mit Fliesen eine angenehme Fußbodenheizung herzustellen. Keramik wird in fast jedem Wirtschaftszweig eingesetzt, vom Feuerschutz bis zum Zahnersatz.
Kork
Der Begriff Kork beschreibt eine Zellschicht in der Botanik, die zwischen der Rinde eines Baumes und seinen Fasern angesiedelt ist. In der Regel wird damit aber das Material, welches aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird, gemeint. Dieses hat besondere Eigenschaften wie Elastizität, Wasserresistenz und schwere Entflammbarkeit. Als Werkstoff stellt es einen natürlichen Hartschaum dar, der universell einsetzbar ist. Die Anwendungen reichen vom Flaschenverschluss bis zum Fußbodenbelag. Auf Grund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit ist Kork als Dämmstoff hervorragend geeignet.
Kunstleder
Mit Kunstleder ist ein Material gemeint, das zwar die Optik von Leder hat, aber synthetisch hergestellt wird. In der Möbelproduktion werden häufig Lederimitate eingesetzt, weil sie preiswerter und pflegeleichter sind als echtes Leder. Pflegeleicht Kunstleder ist nicht besonders anspruchsvoll was die Pflege oder Reinigung betrifft. Um Polstermöbel aus diesem Material zu reinigen, reicht in der Regel ein feuchtes Microfasertuch. Gegen Flecken hilft eine Lauge aus warmem Wasser und einem Schuss Spülmittel. Lederreiniger oder Lederpflegemittel sind für Kunstleder tabu. Reiniger greifen das Imitat im schlimmsten Fall sogar an. Wasserabweisend Lederimitate nehmen keine Feuchtigkeit auf. Das unterscheidet sie von echtem Leder. Es ist also nicht schlimm, wenn Kinder mal ein Glas Cola auf dem Sofa verschütten. Sogar Rotwein auf einer Couch mit weißem Kunstlederbezug ist nicht dramatisch. Damit wäre dieser potentielle Date-Killer aus dem Spiel. Flüssigkeiten dringen nicht in die Oberfläche ein, sondern lassen sich mit einem Lappen ganz einfach abwischen. Günstiges Material Kunstleder ist in der Regel um einiges günstiger, als echtes Leder. Du solltest aber auf eine gute Qualität achten. Richtig gutes Kunstleder hält lange und nutzt sich nur sehr langsam ab. Auch Katzenkrallen richten bei gutem Lederimitat keine weiteren großen Schäden an. Minderwertiges Material wird hingegen schon nach kurzer Zeit porös und reißt an Stellen, die stark beansprucht werden. Oft sind das zum Beispiel Sitzflächen und Armlehnen. Es lohnt sich also, für Kunstlederprodukte etwas mehr Geld zu investieren, damit das Möbelstück lange Zeit gut aussieht. Möbelbezüge sind oft sowohl aus Kunstleder, als auch aus echtem Leder. In dem Fall werden nur Kontaktseiten die sich leichter abnutzen mit Leder bezogen. Der Rest wird mit dem kostengünstigeren Kunstleder aufgefüllt. Optisch ist meist kein Unterschied zu sehen. Beim Verkauf muss darauf aber hingewiesen werden.
Lacke
Als Lacke werden verschiedene Arten von Stoffen zur Beschichtung von Oberflächen bezeichnet, die durch ihre Konsistenz einen haltbaren Film aufbauen können. Lacke können entweder protektiv oder dekorativ eingesetzt werden. In jedem Fall schützen die beschichtete Oberfläche vor Schmutz und Witterung, können aber auch eine besondere dekorative Wirkung durch ihre glänzende Farbe entfalten. Lacke werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel als Autolack, oder auch als Möbellack. Es gibt sie in verschiedenen Farben sowie deckend oder transparent.
Lasur
Als Lasur wird die Beschichtung von Material wie Holz, Karton, Papier oder Leinwand mit einem transparenten Anstrichmittel bezeichnet. Besonders Holz wird sehr oft lasiert. Die Lasur dient dem Schutz des Materials, lässt aber auch seine Maserung erkennen und verleiht der –Oberfläche ienen natürlichen Glanz oder einen matten Schimmer. Möbel aus reinem Holz sollten ein Mal pro Jahr mit einer speziellen Holzlasur eingelassen werden. Damit werden entstandene Risse in der Oberflächenversiegelung wieder verschlossen. Es wird unterschieden zwischen Dünn- und Dickschichtlasuren.